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SEN e.V. in Soest.
Seit 1982 aktiv gegen Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung.
Die Entwicklung...
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2008
Das SEN wird 25 Jahre und feiert dies an seinen Standorten.
Die Arbeitsvermittlung zieht in die Höggenstr. 24. Die Projektwerkstatt an der Waldstraße besteht 1000 Tage und öffnet ihren Erlebnisgarten für den Stadtteil. Die Sozialkaufhauseröffnung jährt sich zum 2.Mal und begeht dies mit einem großen Fest. Die Vereinsmitglieder, Mitarbeiter/ und engsten Freund/innen feiern im Schlachthof und blicken auf bewegte und bewegende Zeiten zurück.
Neue Projekte und Aufgaben kommen zum breiten Spektrum des SEN hinzu. Neben der Betreuung von ganzen Bedarfsgemeinschaften und einer Sprachberufsschule, die im Verbund mit den Partnern BBZ, INI und Kolping im Auftrag der AHA gestartet werden gibt es noch ein spannendes Theaterprojekt „Job-Act“ mit der Projektfabrik Witten und ein Stadtteilprojekt „Süden“, das eine Anlaufstelle am Britischen Weg 4 eröffnet und mit Stadtteillotsen gemeinnützige Arbeit für den Stadtteil Süden akquiriert. Beides ebenfalls innovative Projekte, die für die Kunden der AHA und durch diese finanziert werden.
Leider muss zum 30.September 2008 die Beratungsstelle für Langzeitarbeitslose ihre Türen schließen. Das Land stellt seine Förderung ein, Stadt und Kreis springen nicht ein. Damit endet eine verdienstvolle und aus Sicht des Vereins wichtige Unterstützungsarbeit für Rat- und Hilfesuchende.
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2007
Das SEN wächst. Inzwischen arbeiten hier fast 70 Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und weitere 25 als Minijobber/innen. SEN bietet 62 Plätze in der Berufsvorbereitung an für die Bereiche Bau, Elektro, Hauswirtschaft/Gastronomie/Hotel, Verkauf/Handel/Lager, Maler.
Durch intensive Kooperation und Vernetzung mit anderen Institutionen im Kreis Soest werden Maßnahmen zur passgenauen flexiblen Qualifizierung von Arbeitslosen entwickelt und angeboten (z.B. "Quick-Step" oder "Perspektive und Motivation").
SEN engagiert sich im Trägerverbund Hellweg, im Kompetenznetzwerk Quinta und in der Stadtteilkonferenz Süd. Auch der internationale Austausch wird weiter intensiviert in der internationalen Lernpartnerschaft "Learning is it!"
Die Projektwerkstatt an der Waldstrasse beschäftigt und qualifiziert gemeinnützige Kräfte durch (Schul-)Möbel, Spielzeug und (Schul-) Bücheraufarbeitung, durch Fahrradbewachung auch an Schulen, Errichtung von Spiel- und Sportmöglichkeiten für gemeinnützige Zwecke, durch Unterstützung anderer Einrichtungen wie der Kinderfachklinik Bad Sassendorf oder der Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V. Soest (www.franzkapellesoest.de).
Die Abteilung SoDA wird um unternehmensnahe Dienstleistungen erweitert. Die ersten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen entstehen auch in dieser Abteilung. Die Abteilung Rümpelstielzchen zieht um und eröffnet das Sozialkaufhaus an der Langen Wende 20.
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2006
Die Umstrukturierung der Arbeitsmarktpolitik hat sich vollzogen.
Im Kreis Soest hat sich die AHA Arbeit Hellweg Aktiv als
Arbeitsgemeinschaft des Kreises und der Arbeitsagentur etabliert.
Gleichzeitig klären sich für das SEN die Strukturen und Aufgaben.
Sozialamt, Land und EU haben sich aus der Finanzierung von Maßnahmen
weitgehend verabschiedet. Aber der Bedarf an Qualifizierung und Beschäftigung
gerade von Langzeitarbeitslosen zu ihrer Reintegration in Gesellschaft und
Arbeitsmarkt ist geblieben.
Das Problem Langzeitarbeitslosigkeit wächst
sogar noch, inzwischen schon bei jungen Erwachsenen die in Schule und
Arbeitsmarkt aussortiert und als Ungelernte, schlecht qualifizierte und
weniger leistungsfähige Mitarbeitende kaum benötigt werden.
SEN baut eine Struktur für sinnvolle, gemeinnützige Arbeit mit
Qualifizierung und sozialpädagogischer Begleitung (wieder) auf.
Das Fachpersonal der Radstation wird aufgrund steigender Nachfrage
erweitert.
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2005
Der Kornspeicher ist endlich fertig gestellt. 5 Etagen mit Werkstätten,
Schulungsräumen, Casino, Büros und Verkaufsräumen für Rümpelstielzchen
stehen zur Verfügung.
Hartz IV und die Umstellung der Arbeitsmarktpolitik treffen auch das SEN
empfindlich. Maßnahmen enden, neue Strukturen bei den Auftraggebern
entstehen nur langsam, SEN muss Personal entlassen und Kosten sparen.
Die Homepage ist online.
Die neue Abteilung SoDA - haushaltsnahe Dienstleistungen entsteht.
Die Minigolfanlage im Stadtpark Soest wird aus dem Dornröschenschlaf
erweckt.
Eduard Wörmann scheidet aus Altersgründen aus dem Vorstand aus und wird
durch Michael Pendzich ersetzt.
2004
Das SEN beschäftigt z.Zt. 40 feste MitarbeiterInnen, die meisten in
Teilzeit. 13 dieser Arbeitsplätze bestehen in den gewerblichen
Abteilungen und finanzieren sich durch wirtschaftliche Tätigkeit.
Das SEN bietet 77 Plätze für Jugendliche in der Berufsvorbereitung und
43 Plätze für Erwachsene zur beruflichen Qualifizierung und Integration
in den Arbeitsmarkt. Jedes Jahr arbeiten ca. 60 Menschen als gemeinnützige
Kräfte beim SEN.
SEN engagiert sich in der Migrantenarbeit und startet einen
internationalen Austausch zu Fragen der Jugendarbeitslosigkeit („soft
skills for young unemployed“).
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2003
Das SEN feiert 20jähriges Bestehen.
Durch die Veranstaltung fachlicher Diskussionsforen mit Minister
Schartau,
Bundes- und Landespolitikern und Wissenschaft beteiligt sich SEN an den
Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik. SEN tritt dabei für den Erhalt
der sozialen und gemeinwohlorientierten Aspekte ein. “Arbeit und nicht
Arbeitslosigkeit finanzieren!“
Siehe dazu:
Artikel Soester Anzeiger, 10.06.2003
2001
Die SEN beschäftigt z.Zt. 50 feste MitarbeiterInnen, die meisten in Teilzeit. 15 dieser Arbeitsplätze
bestehen in den gewerblichen Abteilungen und finanzieren sich durch
wirtschaftliche Tätigkeit. Die SEN bietet 68 Plätze in der
Berufsvorbereitung und 22 für Erwachsene Arbeitslose. Jedes Jahr arbeiten
ca. 180 Menschen als gemeinnützige Kräfte in der SEN.
Die SEN gibt sich einen neuen Namen.
Soester EntwicklungsNetz - Qualifikation und Arbeit für Jugendliche und
Erwachsene e.V.
Siehe dazu:
Artikel Soester Anzeiger, 22.01.2001
Artikel Soester Anzeiger, 06.04.2001
Artikel Westfalenpost, 06.04.2001
Artikel Soester Anzeiger & Westfalenpost, Juli 2001
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2000
Die durch Landesmittel und städtische
Zuschüsse finanzierte Radstation am Bahnhof wird eröffnet. Die SEN ist
BetreiberIn der Station und führt dort Qualifizierungsmaßnahmen
durch.
Die Abteilung Möbelrecycling wird durch
den Abteilungsleiter gekauft und als selbständiger Wirtschaftsbetrieb
weitergeführt (Schreinerei Kauri). Damit sind 5 Arbeitsplätze auf Dauer
geschaffen worden.
Die SEN beteiligt sich an einem
landesweiten Modellprojekt zur Verbesserung der Berufsvorbereitung („Förderung
aus einem Guss“).
Der „Kornspeicher“ am Doyenweg wird
jetzt seit 5 Jahren Etage für Etage umgebaut. Werkstätten, Schulungsräume
und Büros entstehen auf 5 Etagen. Das Land bezuschusst diesen Umbau, der
mit umfangreichen Eigenleistungen und Qualifizierungsmöglichkeiten für
die Teilnehmenden verbunden ist.
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1999
Das Arbeitslosenzentrum der SEN zieht
in die Niere. Zusammen mit dem Verein Soester Tafel entsteht hier eine
Anlaufstelle für Bedürftige, Wohnungslose und Langzeitarbeitslose.
1997
Trotz schwierigster wirtschaftlicher
Umstände und weiter zurückgehender Subventionen hält die SEN an ihren
mittlerweile 20 eigenen nicht subventionierten Stellen fest. Die SEN
stellt sich damit der von ihr übernommenen Verantwortung gegenüber den
von Arbeitslosigkeit am stärksten betroffenen Menschen gerade jetzt in
einer Zeit der höchsten Arbeitslosigkeit seit den 30er Jahren.
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1996
Die SEN erweitert den Denkmalhof. Mit
den Umbauarbeiten im Kloster Paradiese nimmt die SEN ihre bis dahin
anspruchvollste und größte Aufgabe wahr.
Die SEN startet zwei „KONVER“-Maßnahmen, in denen Ausbildungen in
den Bereichen Bauhelfer und Textildrucker angeboten
werden.
Außerdem beginnt die SEN mit der Durchführung
einer Berufsvorbereitungsmaßnahme: In 5 Berufsfeldern werden 60 junge
Erwachsene qualifiziert. Insgesamt bietet die SEN damit über 200 Menschen
Arbeit und Qualifizierungsmöglichkeiten. All dies findet in einem
ehemaligen Heeresverpflegungslager in Soest statt, das die SEN mit
erheblichem Aufwand für ihre Arbeit renoviert hat.
1995
Der Kreis Soest als Träger der
Sozialhilfe engagiert sich in der Beschäftigungspolitik. Durch Zahlung
von ABM-Anteilen und Regiekosten können weitere AB- Maßnahmen aufgelegt
werden.
Jetzt beschäftigt die SEN 160 Mitarbeiter.
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1994
Der Denkmalhof entsteht und 15
Mitarbeiter nehmen dort ihre Arbeit auf. Der Barockgarten im Schlosspark
zu Hovestadt wird restauriert. Wieder bildet die SEN aus: Über „AQUA“
finanziert, werden Spätaussiedler zu Baggerführern umgeschult.
Große AB- Maßnahmen helfen beim Ausbau und bei der Erweiterung des
Kulturzentrums „Alter Schlachthof“.
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1993
Ein neuer Fahrradladen wird eingerichtet; die SEN-Brücke zieht in ein anderes Lokal um. Das Leitungspersonal bildet ein Team und entwirft eine Geschäftsordnung. Als Basis allen Handelns werden ein technisches und ein pädagogisches Team eingerichtet. Zwei Geschäftsführer vertreten den Verein nach außen.
1992
Die SEN baut eine Abbeizanlage und konzentriert sich in der Holzwerkstatt auf Möbelrestauration. Die nicht subventionierten Arbeitsplätze nehmen zu. Die SEN beschäftigt 65 Teilnehmer.
1991
Die SEN bildet aus: 15 Teilnehmer werden zu Kompostierungsfachwerkern ausgebildet. Das erste Mal erhält die SEN eine Subvention aus Mitteln der EU.
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1990
Der Umwelthof entsteht und damit 14 neue Arbeitsplätze im
Bereich Naturschutz und Landschaftspflege. Zum ersten Mal gibt es eine
Sachkostensubvention. Die SEN bietet nun über 50 Menschen Arbeit.
1989
Trotz auslaufender Subventionen sollen Mitarbeiter gehalten
werden. Die SEN vergibt ihren ersten unbefristeten und nicht
subventionierten Arbeitsvertrag.
1988
Ein dritter Sozialarbeiter wird eingestellt; es entwickelt sich
ein sozial- pädagogisches Gesamtkonzept. Entscheidungen im Verein treffen
Mitglieder und Vorstand. Inzwischen bietet die SEN 25 Menschen Arbeit.
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1987
Die Umsätze steigen, ein Ladenlokal in der Innenstadt, in dem
Kleinteile aus Haushaltsauflösungen verkauft werden, entwickelt sich
nebenbei zur Geschäftsstelle, denn auch die administrativen Aufgaben
nehmen zu.
Im gleichen Jahr wird die Fahrradwerkstatt eingerichtet.
1986
Die SEN zieht um in eine Werkstatt im Teinenkamp. Eine weitere
ABM-Stelle (Schreiner) kann eingerichtet werden. Die SEN-Brücke entsteht.
Die ehemalige Gaststätte in der Innenstadt, in der warmes Essen und
Trinken, aber auch Gespräche angeboten werden, ist täglich geöffnet.
Ein Sozialarbeiter (ABM) wird eingestellt.
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1985
Begleitet von großem Medieninteresse werden im Lütgengrandweg in einem ehemaligen Lagerraum der Fa. „Akku-Hagen“ ein Möbellager eröffnet und ein Klein- LKW (Hanomag, 500 DM) angeschafft.
Zudem wird eine erste Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für einen Sozialarbeiter eingerichtet. Die Zeit der „reinen“ Selbsthilfe ist damit beendet.
Siehe dazu:
Artikel Soester Anzeiger, 05.11.1985
Artikel Westfalenpost, 05.11.1985
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1984
Ein Verein wird gegründet, die Selbsthilfegruppe ehemaliger
Nichtsesshafter ist entstanden. Sie wird Mitglied im Diakonischen Werk von
Westfalen und arbeitet eng mit dem Kirchenkreis Soest zusammen. Der
„Diakonische Auftrag“ wird in die Satzung aufgenommen.
1983
Eine feste Gruppe ist entstanden. Die SEN setzt sich ein für die Belange
Arbeits- und Wohnungsloser, auch vor Gericht.
1982
Erste Treffen von wohnungslosen Menschen in der Beratungsstelle
Probst-Nübel-Straße. Hier werden Gesprächsrunden, gemeinsames Essen,
Sport und Kultur angeboten.
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