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SEN e.V. in Soest.
Seit 1982 aktiv gegen Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung.

Die Entwicklung...

 

2012
Das Stadtteilbüro Süden erlebt sein 4. Jahr dank der Förderung durch das Job-Center AHA und der XENOS-EU-Förderung. Es ist Anlaufpunkt für Fragen und Hilfestellungen aller Art (Übersetzungshilfen, Nachhilfe, Sprachclub, Führerscheintraining, Bewerbungshilfen, usw.).

Als besondere Angebote kommen in diesem Jahr - finanziert durch die Mieterstiftung der LEG - Fahrrad- und Schwimmkurse für Erwachsene und die Verschenkung von 50 Rädern an bedürftige BewohnerInnen hinzu.
Ein erster Kurs internationales Catering - mit Familienzentrum,VHS und Integrationsbeauftragter organisiert - gibt ein eigenes Kochbuch heraus.

Im Kinder- und Jugendwald wird mit regelmäßigen Öffnungszeiten das Waldcafe geschaffen. Am Tag der offenen Tür findet das erste große Seifenkistenrennen statt. Faszinierend kann man die Begegnungen der Menschen aus dem Soester Süden und dem Rest der Stadt sowie dem Umland an diesem sonnigen Tag beobachten.
 

 

2011
Für die Träger von Maßnahmen für Langzeitarbeitslose und Benachteiligte beginnen schwere Jahre aufgrund der Kürzungen der Bundesregierung. Den Arbeitsagenturen und Job-Centern werden in den nächsten Jahren 8 Mrd.(!) € weniger Mittel zur Verfügung stehen. Dies wirkt sich auch auf das SEN aus. Maßnahmen laufen aus, werden gekürzt, Mitarbeitende entlassen.

Weiterhin steht SEN für sinnvolle Beschäftigung, Qualifizierung und Integration! Mit dem Sozialkaufhaus, der RadStation, SoDA - haushaltsnahe Dienstleistungen und der Minigolfanlage schaffen unsere Abteilungen Arbeitsplätze.

Seit 2011 ist SEN Einsatzstelle für Bundesfreiwillige und kann dadurch die Stadtteilarbeit im Soester Süden zusammen mit den neu geschaffenen Stellen der Bürgerarbeiter ausbauen.

Das Stadtteilbüro Süden entwickelt sich weiter, mit dem Projekt „Wir schaffen es“ werden Langzeitarbeitslose finanziert durch das Job-Center im Stadtteil eingesetzt. Sie räumen auf, gestalten, helfen sozialen Einrichtungen und bedürftigen Einzelpersonen und nehmen positiven Einfluss auf die Kultur im Stadtteil im Sinne von gegenseitiger Hilfe.
Das SEN etabliert sich in diesem Jahr endgültig auch als Kulturveranstalter.

Das 1. Soester Community Act Theater Tanz Projekt mit 65 TeilnehmerInnen von 14 bis 70 bringt 5 Aufführungen auf die Bühne in der Tanzschule Kickelbick.

In Kooperation mit den Stadtwerken beginnt die Erstellung der Galerie der Stromkästen im Soester Süden mit Künstlern, Schulen, Kindergärten und Jugendgruppen. Die RaumStation - ein offenes Atelier für Jugendliche und BewohnerInnen - organisiert Ausstellungen und Projekte.Das diesjährige JobAct-Theaterstück mit Langzeitarbeitslosen startet diesmal damit, dass ein Sarg auf die Bühne getragen wird. Ein bewegendes Erlebnis für alle, die dabei sind.

Der Kinder- und Jugendwald an der Waldstraße entwickelt sich weiter, es entstehen z.B. ein Kletterberg, gebaut von Jugendlichen, und eine Waldbühne.
 

2010
In diesem Jahr hat sich SEN zwei große Themen auf die Fahnen geschrieben. Gesundheit und Qualität! Für beides werden interne Arbeitsgruppen gebildet. Ein Gesundheitstag mit Workshopanteil, Sensibilisierungsübungen und gemeinsamem Ausklang bei gesundem Essen ist das Startsignal. Die Qualitäts-AG überarbeitet das etwas eingerostete Qualitätsmanagementsystem aus dem Jahr 1999.
Nebeneffekte sind die Renovierung unseres Casinos, dass bisher den Charme der Anfangszeit im Kornspeicher versprühte und die Erneuerung der EDV-Ausstattung mit Schulung der MitarbeiterInnen.

Im Herbst startet nach mehrjähriger Unterbrechung wieder ein Theaterprojekt, diesmal mit jüngeren und älteren Teilnehmenden der AHA in Kooperation wieder mit der Projektfabrik Witten.
Die Kunden unserer Radstation am Bahnhof müssen eine weitere Großbaustelle ertragen, aber die Umgestaltung des Bahnhofsgebäudes wird auch eine Erweiterung der Bewachungsplätze bringen.

Im Kinder-und Jugendwald ist inzwischen ein Bienenhaus errichtet worden, die Asphaltstrecke wurde freigelegt für zukünftige Nutzung z.B. für Seifenkistenrennen und für Dirtbiker wurde eine Anlage errichtet samt Hügeln und Rampen. Wald und Erlebnisgarten an der Waldstraße 22 werden von Kindergärten, Schulen und Gruppen genutzt. Das Gelände entwickelt sich ständig weiter.
Im KUBUS am Hiddingserweg im Trompeterwäldchen ist eine kleine Werkstatt für Aktionen und Fahrradselbsthilfe entstanden. Und im Neumarkterweg entwickelt sich ein weiterer Standort mit einem offenen Atelierangebot.

 

 

 

 

 

 

2009
Das Jahr 2009 bringt einige Veränderungen für das SEN und einiges bleibt auch im Ausschreibungswettstreit erhalten. Weiterhin führt SEN Maßnahmen der Berufsvorbereitung im Auftrag der Arbeitsagentur durch mit den Qualifizierungsbereichen Elektro, Metall, Bau, Maler, Hauswirtschaft und Gastronomie. Auch das Antragsverfahren für die Durchführung von Sprachkursen mit berufsfachlichen Anteilen in Kooperation mit dem Kolping Bildungswerk ist erfolgreich und die Arbeit mit langzeitarbeitslosen Teilnehmenden der AHA kann fortgeführt werden. Als neue Maßnahmen kommen eine Aktivierungsmaßnahme mit Jugendlichen und ein Aktiv-Center für ältere Langzeitarbeitslose dazu. Das Projekt Betreuung von Bedarfsgemeinschaften mit aufsuchender begleitender Sozialarbeit für Familien muss leider nach einem sehr erfolgreichen 1.Jahr wieder eingestellt werden.

Eine große Veränderung erfährt der Verein durch die Installation einer MitarbeiterInnenvertretung, ein Wunsch unseres langjährigen Vorstandsvorsitzenden Eduard Wörmann. Geschäftsführung und Betriebsrat steuern in den unsicherer werdenden Zeiten das Schiff SEN somit gemeinsam.

Mit einem bundes- und europafinanzierten Projekt aus dem Programm XENOS - Integration durch Vielfalt beginnt bei SEN ein spannendes Projekt der Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit. Neben der Durchführung vieler Arbeitsprojekte im und für den Stadtteil vom Weihnachtshüttenbau, Unterstützung der Institutionen wie Schulen, Kindergärten und Jugendzentren oder Verschönerungsaktionen wie Blumenpflanzungen oder Bänkebau, erfährt das Stadtteilbüro im Britischen Weg 4 rege Nutzung durch Ratsuchende und Angebote wie Sprachclub, Hausaufgabenhilfe oder Bewerbungsunterstützung.

Ein großes Projekt startet zum Jahresende mit der Übernahme eines 1,6 Hektar großen Waldstückes an der Waldstraße neben unserer Projektwerkstatt. Dort soll ein Kinder- und Jugendwald in Zusammenarbeit mit Gruppen und Institutionen - auch aus dem Soester Süden - entstehen.
 

 

 

 

 

 

 

2008
Das SEN wird 25 Jahre und feiert dies an seinen Standorten.
Die Arbeitsvermittlung zieht in die Höggenstr. 24. Die Projektwerkstatt an der Waldstraße besteht 1000 Tage und öffnet ihren Erlebnisgarten für den Stadtteil. Die Sozialkaufhauseröffnung jährt sich zum 2.Mal und begeht dies mit einem großen Fest. Die Vereinsmitglieder, Mitarbeiter/ und engsten Freund/innen feiern im Schlachthof und blicken auf bewegte und bewegende Zeiten zurück.

Neue Projekte und Aufgaben kommen zum breiten Spektrum des SEN hinzu. Neben der Betreuung von ganzen Bedarfsgemeinschaften und einer Sprachberufsschule, die im Verbund mit den Partnern BBZ, INI und Kolping im Auftrag der AHA gestartet werden gibt es noch ein spannendes Theaterprojekt „Job-Act“ mit der Projektfabrik Witten und ein Stadtteilprojekt „Süden“, das eine Anlaufstelle am Britischen Weg 4 eröffnet und mit Stadtteillotsen gemeinnützige Arbeit für den Stadtteil Süden akquiriert. Beides ebenfalls innovative Projekte, die für die Kunden der AHA und durch diese finanziert werden.

Leider muss zum 30.September 2008 die Beratungsstelle für Langzeitarbeitslose ihre Türen schließen. Das Land stellt seine Förderung ein, Stadt und Kreis springen nicht ein. Damit endet eine verdienstvolle und aus Sicht des Vereins wichtige Unterstützungsarbeit für Rat- und Hilfesuchende.
 

2007
Das SEN wächst. Inzwischen arbeiten hier fast 70 Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und weitere 25 als Minijobber/innen. SEN bietet 62 Plätze in der Berufsvorbereitung an für die Bereiche Bau, Elektro, Hauswirtschaft/Gastronomie/Hotel, Verkauf/Handel/Lager, Maler.

Durch intensive Kooperation und Vernetzung mit anderen Institutionen im Kreis Soest werden Maßnahmen zur passgenauen flexiblen Qualifizierung von Arbeitslosen entwickelt und angeboten (z.B. "Quick-Step" oder "Perspektive und Motivation").
SEN engagiert sich im Trägerverbund Hellweg, im Kompetenznetzwerk Quinta und in der Stadtteilkonferenz Süd. Auch der internationale Austausch wird weiter intensiviert in der internationalen Lernpartnerschaft "Learning is it!"

Die Projektwerkstatt an der Waldstrasse beschäftigt und qualifiziert gemeinnützige Kräfte durch (Schul-)Möbel, Spielzeug und (Schul-) Bücheraufarbeitung, durch Fahrradbewachung auch an Schulen, Errichtung von Spiel- und Sportmöglichkeiten für gemeinnützige Zwecke, durch Unterstützung anderer Einrichtungen wie der Kinderfachklinik Bad Sassendorf oder der Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V. Soest (www.franzkapellesoest.de).

Die Abteilung SoDA wird um unternehmensnahe Dienstleistungen erweitert. Die ersten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen entstehen auch in dieser Abteilung. Die Abteilung Rümpelstielzchen zieht um und eröffnet das Sozialkaufhaus an der Langen Wende 20.
 

2006
Die Umstrukturierung der Arbeitsmarktpolitik hat sich vollzogen.
Im Kreis Soest hat sich die AHA Arbeit Hellweg Aktiv als Arbeitsgemeinschaft des Kreises und der Arbeitsagentur etabliert. Gleichzeitig klären sich für das SEN die Strukturen und Aufgaben. Sozialamt, Land und EU haben sich aus der Finanzierung von Maßnahmen weitgehend verabschiedet. Aber der Bedarf an Qualifizierung und Beschäftigung gerade von Langzeitarbeitslosen zu ihrer Reintegration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt ist geblieben.

Das Problem Langzeitarbeitslosigkeit wächst sogar noch, inzwischen schon bei jungen Erwachsenen die in Schule und Arbeitsmarkt aussortiert und als Ungelernte, schlecht qualifizierte und weniger leistungsfähige Mitarbeitende kaum benötigt werden.
SEN baut eine Struktur für sinnvolle, gemeinnützige Arbeit mit Qualifizierung und sozialpädagogischer Begleitung (wieder) auf.
Das Fachpersonal der Radstation wird aufgrund steigender Nachfrage erweitert.
 

2005
Der Kornspeicher ist endlich fertig gestellt. 5 Etagen mit Werkstätten, Schulungsräumen, Casino, Büros und Verkaufsräumen für Rümpelstielzchen stehen zur Verfügung.
Hartz IV und die Umstellung der Arbeitsmarktpolitik treffen auch das SEN empfindlich. Maßnahmen enden, neue Strukturen bei den Auftraggebern entstehen nur langsam, SEN muss Personal entlassen und Kosten sparen.
Die Homepage ist online.
Die neue Abteilung SoDA - haushaltsnahe Dienstleistungen entsteht.
Die Minigolfanlage im Stadtpark Soest wird aus dem Dornröschenschlaf erweckt.
Eduard Wörmann scheidet aus Altersgründen aus dem Vorstand aus und wird durch Michael Pendzich ersetzt.

2004
Das SEN beschäftigt z.Zt. 40 feste MitarbeiterInnen, die meisten in Teilzeit. 13 dieser Arbeitsplätze bestehen in den gewerblichen Abteilungen und finanzieren sich durch wirtschaftliche Tätigkeit.
Das SEN bietet 77 Plätze für Jugendliche in der Berufsvorbereitung und 43 Plätze für Erwachsene zur beruflichen Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt. Jedes Jahr arbeiten ca. 60 Menschen als gemeinnützige Kräfte beim SEN.
SEN engagiert sich in der Migrantenarbeit und startet einen internationalen Austausch zu Fragen der Jugendarbeitslosigkeit („soft skills for young unemployed“).
 

2003
Das SEN feiert 20jähriges Bestehen. 
Durch die Veranstaltung fachlicher Diskussionsforen mit Minister Schartau, Bundes- und Landespolitikern und Wissenschaft beteiligt sich SEN an den Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik. SEN tritt dabei für den Erhalt der sozialen und gemeinwohlorientierten Aspekte ein. “Arbeit und nicht Arbeitslosigkeit finanzieren!“
Siehe dazu:
Artikel Soester Anzeiger, 10.06.2003

2001
Die SEN beschäftigt z.Zt. 50 feste MitarbeiterInnen, die meisten in Teilzeit. 15 dieser Arbeitsplätze bestehen in den gewerblichen Abteilungen und finanzieren sich durch wirtschaftliche Tätigkeit. Die SEN bietet 68 Plätze in der Berufsvorbereitung und 22 für Erwachsene Arbeitslose. Jedes Jahr arbeiten ca. 180 Menschen als gemeinnützige Kräfte in der SEN.
Die SEN gibt sich einen neuen Namen. Soester EntwicklungsNetz - Qualifikation und Arbeit für Jugendliche und Erwachsene e.V.
Siehe dazu:
Artikel Soester Anzeiger, 22.01.2001
Artikel Soester Anzeiger, 06.04.2001
Artikel Westfalenpost, 06.04.2001
Artikel Soester Anzeiger & Westfalenpost, Juli 2001
 

2000
Die durch Landesmittel und städtische Zuschüsse finanzierte Radstation am Bahnhof wird eröffnet. Die SEN ist BetreiberIn der Station und führt dort Qualifizierungsmaßnahmen durch.
Die Abteilung Möbelrecycling wird durch den Abteilungsleiter gekauft und als selbständiger Wirtschaftsbetrieb weitergeführt (Schreinerei Kauri). Damit sind 5 Arbeitsplätze auf Dauer geschaffen worden.
Die SEN beteiligt sich an einem landesweiten Modellprojekt zur Verbesserung der Berufsvorbereitung („Förderung aus einem Guss“).
Der „Kornspeicher“ am Doyenweg wird jetzt seit 5 Jahren Etage für Etage umgebaut. Werkstätten, Schulungsräume und Büros entstehen auf 5 Etagen. Das Land bezuschusst diesen Umbau, der mit umfangreichen Eigenleistungen und Qualifizierungsmöglichkeiten für die Teilnehmenden verbunden ist.
 

1999
Das Arbeitslosenzentrum der SEN zieht in die Niere. Zusammen mit dem Verein Soester Tafel entsteht hier eine Anlaufstelle für Bedürftige, Wohnungslose und Langzeitarbeitslose.

1997
Trotz schwierigster wirtschaftlicher Umstände und weiter zurückgehender Subventionen hält die SEN an ihren mittlerweile 20 eigenen nicht subventionierten Stellen fest. Die SEN stellt sich damit der von ihr übernommenen Verantwortung gegenüber den von Arbeitslosigkeit am stärksten betroffenen Menschen gerade jetzt in einer Zeit der höchsten Arbeitslosigkeit seit den 30er Jahren.
 

1996
Die SEN erweitert den Denkmalhof. Mit den Umbauarbeiten im Kloster Paradiese nimmt die SEN ihre bis dahin anspruchvollste und größte Aufgabe wahr. 
Die SEN startet zwei „KONVER“-Maßnahmen, in denen Ausbildungen in den Bereichen Bauhelfer und Textildrucker angeboten werden.
Außerdem beginnt die SEN mit der Durchführung einer Berufsvorbereitungsmaßnahme: In 5 Berufsfeldern werden 60 junge Erwachsene qualifiziert. Insgesamt bietet die SEN damit über 200 Menschen Arbeit und Qualifizierungsmöglichkeiten. All dies findet in einem ehemaligen Heeresverpflegungslager in Soest statt, das die SEN mit erheblichem Aufwand für ihre Arbeit renoviert hat.

1995
Der Kreis Soest als Träger der Sozialhilfe engagiert sich in der Beschäftigungspolitik. Durch Zahlung von ABM-Anteilen und Regiekosten können weitere AB- Maßnahmen aufgelegt werden.
Jetzt beschäftigt die SEN 160 Mitarbeiter.
 

1994
Der Denkmalhof entsteht und 15 Mitarbeiter nehmen dort ihre Arbeit auf. Der Barockgarten im Schlosspark zu Hovestadt wird restauriert. Wieder bildet die SEN aus: Über „AQUA“ finanziert, werden Spätaussiedler zu Baggerführern umgeschult.
Große AB- Maßnahmen helfen beim Ausbau und bei der Erweiterung des Kulturzentrums „Alter Schlachthof“.
 

1993
Ein neuer Fahrradladen wird eingerichtet; die SEN-Brücke zieht in ein anderes Lokal um. Das Leitungspersonal bildet ein Team und entwirft eine Geschäftsordnung. Als Basis allen Handelns werden ein technisches und ein pädagogisches Team eingerichtet. Zwei Geschäftsführer vertreten den Verein nach außen.

1992
Die SEN baut eine Abbeizanlage und konzentriert sich in der Holzwerkstatt auf Möbelrestauration. Die nicht subventionierten Arbeitsplätze nehmen zu. Die SEN beschäftigt 65 Teilnehmer.

1991
Die SEN bildet aus: 15 Teilnehmer werden zu Kompostierungsfachwerkern ausgebildet. Das erste Mal erhält die SEN eine Subvention aus Mitteln der EU.
 

1990
Der Umwelthof entsteht und damit 14 neue Arbeitsplätze im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege. Zum ersten Mal gibt es eine Sachkostensubvention. Die SEN bietet nun über 50 Menschen Arbeit.

1989
Trotz auslaufender Subventionen sollen Mitarbeiter gehalten werden. Die SEN vergibt ihren ersten unbefristeten und nicht subventionierten Arbeitsvertrag.

1988
Ein dritter Sozialarbeiter wird eingestellt; es entwickelt sich ein sozial- pädagogisches Gesamtkonzept. Entscheidungen im Verein treffen Mitglieder und Vorstand. Inzwischen bietet die SEN 25 Menschen Arbeit.
 

1987
Die Umsätze steigen, ein Ladenlokal in der Innenstadt, in dem Kleinteile aus Haushaltsauflösungen verkauft werden, entwickelt sich nebenbei zur Geschäftsstelle, denn auch die administrativen Aufgaben nehmen zu.
Im gleichen Jahr wird die Fahrradwerkstatt eingerichtet.

1986
Die SEN zieht um in eine Werkstatt im Teinenkamp. Eine weitere ABM-Stelle (Schreiner) kann eingerichtet werden. Die SEN-Brücke entsteht. Die ehemalige Gaststätte in der Innenstadt, in der warmes Essen und Trinken, aber auch Gespräche angeboten werden, ist täglich geöffnet.
Ein Sozialarbeiter (ABM) wird eingestellt.
 

1985
Begleitet von großem Medieninteresse werden im Lütgengrandweg in einem ehemaligen Lagerraum der Fa. „Akku-Hagen“ ein Möbellager eröffnet und ein Klein- LKW (Hanomag, 500 DM) angeschafft.
Zudem wird eine erste Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für einen Sozialarbeiter eingerichtet. Die Zeit der „reinen“ Selbsthilfe ist damit beendet.
Siehe dazu:
Artikel Soester Anzeiger, 05.11.1985
Artikel Westfalenpost, 05.11.1985
 

1984
Ein Verein wird gegründet, die Selbsthilfegruppe ehemaliger Nichtsesshafter ist entstanden. Sie wird Mitglied im Diakonischen Werk von Westfalen und arbeitet eng mit dem Kirchenkreis Soest zusammen. Der „Diakonische Auftrag“ wird in die Satzung aufgenommen.

1983
Eine feste Gruppe ist entstanden. Die SEN setzt sich ein für die Belange Arbeits- und Wohnungsloser, auch vor Gericht.

1982
Erste Treffen von wohnungslosen Menschen in der Beratungsstelle Probst-Nübel-Straße. Hier werden Gesprächsrunden, gemeinsames Essen, Sport und Kultur angeboten.
 

SEN e.V. Soester Entwicklungsnetz Doyenweg 23 59494 Soest Tel.: 02921 / 6639210 Fax: 02921 / 6639290 e-Mail: info@sen-ev.de